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Amniocentese = Fruchtwasser-Untersuchung

AmniocenteseIm Fruchtwasser findet man kindliche Zellen, aus denen man die Zahl der Chromosomen bestimmen kann. So kann sicher bestimmt werden, ob ein Chromosom zwei Mal (=normal) oder drei Mal (=Trisomie) vorhanden ist. Das Krankheitsbild bei Trisomie des Chromosoms 21 heißt Down-Syndrom, im Volksmund auch Mongolismus. Das Risiko für ein Kind mit Trisomie 21 steigt mit dem Alter der Mutter leicht an. Es beträgt mit 35 Jahren etwa 0,3%, d.h. mit 35 Jahren bekommt nur etwa jede 300ste Schwangere ein mongoloides Kind. Die Fruchtwasserpunktion wird ggf. ab der 15. Schwangerschaftswoche durchgeführt und bringt nach ca. 10-20 Tagen eine eindeutige Aussage über die Chromosomenzahl des Kindes. (Mit Schnelltest "PCR" nach 2 Tagen)

Vorteil: eindeutige Diagnose über Chromosomen-Störungen
Nachteil:
Risiko für Komplikationen bis hin zur Fehlgeburt ca. 0,5%

Ab 35 Jahren Kassenleistung.

Nach heutigem Wissensstand sollte besser vorher ein Ersttrimester-Screening durchgeführt werden, um ggf. bei geringem Risiko auf die Fruchtwasser-Punktion verzichten zu können und auch andere Fehlbildungen (Anencephalus, Spina bifida...) zu erkennen.

Der Bluttest aus mütterlichem Blut könnte evtl. die Zahl der Fruchtwasserpunktionen weiter senken, ist derzeit aber noch nicht als alleiniger Test akzeptiert. Besonders die Durchführung ohne begleitenden Ultraschall gilt als problematisch, weil Fehlbildungen nicht im Bluttest nachgewiesen werden können, sondern ausschließlich Trisomie 13, 18 oder 21.

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