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Mammographie und Ultraschall müssen sich ergänzen!

Frau B. kam Ende Oktober zur Routine-Brustultraschall-Untersuchung zu uns. Dabei wurde ein sehr kleiner unscharfer Herd gesehen, der verdächtig war, aber auch eine Narbe hätte sein können.

 

Aus diesem Grund wurde die Patientin gebeten, nach 6-8 Wochen zur Kontrolle zu kommen. Die Patientin kam Mitte Februar zur Kontrolle und war zwischendurch bei der Routine-Screening-Mammographie gewesen. Dort wurde in dem relativ dichten Gewebe kein auffälliger Befund gesehen.

Der Ultraschall-Befund zeigte aber unverändert einen kleinen unscharfen Herd, der an einer Stelle ins Gewebe einzubrechen schien.

 

Die Stanzbiopsie ergab (leider) Brustkrebs. Die Patientin hat großes Glück, dass sie sich einen Brustultraschall gegönnt hat, sonst wäre der Befund erst viel später und größer entdeckt worden.

Dieser Fall zeigt wieder, dass es einen Grenzbereich gibt, wo sich Ultraschall und Mammographie nicht decken, sondern ergänzen.

Wenn es irgendwie geht leisten Sie sich bitte einen Brustultraschall. Dies ist umso wichtiger, je dichter Ihr Brustgewebe ist (also wenn Sie jung sind, noch eine Periode bekommen oder Hormonpräparate wegen Wechelsjahrsbeschwerden einnehmen)

Danke für das Vertrauen!

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Mammographie und Ultraschall müssen sich ergänzen!

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